Historie
Das Gebäude in der Nordstraße 65a war über mehrere Jahrzehnte Sitz einer Kaffeerösterei. Daran ist der heutige Name angelehnt. Vom Röstereibetrieb selbst ist im heutigen Raum nichts mehr zu sehen.

Die Rösterei Schlingschröder
Das Gebäude wurde 1889 als Kaffeerösterei errichtet. Knapp ein Jahrhundert lang röstete und verpackte hier die Firma Schlingschröder ihren "Fürstenkaffee". An sogenannten Rösttagen war der süßliche Geruch im ganzen Bonner Norden "unüberriechbar", wie Kathy Kaaf im General-Anzeiger schrieb.
1987 wurde dem letzten Eigentümer, Hans Schnitzer, die Röstgenehmigung entzogen; der "Fürstenkaffee" zog nach Beuel. Stadtkonservatorin Ursula Dambleff-Uelner stellte die ehemalige Fabrik unter Denkmalschutz.
Erhalten geblieben sind die Fassade aus groben Feldbrandziegeln, das Eisen-Treppenhaus mit Buchenholzstufen, kreuzverstrebte Eisentüren, eine Industrie-Kappendecke und die alten Eisenfenster.




